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SV Eiche Reichenbrand e. V.

Dirk Wetzig Vereinsmeister Blitzschach 2024

Günter Schmidt, 15.6.2024

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Am 14.06.2024 fand die diesjährige Vereinsmeisterschaft der Eiche im Blitzschach statt. Sechs „Schachsprinter“ hatten sich eingefunden. Favoriten wie der Vorjahressieger Florian Fuchs oder der Grand Prix Gewinner des Chemnitzer Schachverbandes Edwin Fischer konnten leider nicht dabei sein. Der erfolgreiche Oberligaspieler Sebastian Lämmel war also der erste Anwärter auf den Titel. Natürlich wollten ihm die Landesklassenspieler Dirk Wetzig und Günter Schmidt „an die Wäsche“. Dann spielte Günter eine „lausige“ erste Runde mit 1 aus 5; Dirk jedoch ging mit einem Sieg gegen Sebastian sogar in Führung. Dann hielt ihm Günter mit einem vollen Punkt gegen Sebastian „den Rücken frei“. Dirks Gesamtsieg konnte Sebastian auch mit einem Partiegewinn in der letzten Runde nicht mehr verhindern.


SVS-Pokal

Eiche auf Platz 4 vor Titelverteidiger

Florian Fuchs und Sebastian Lämmel, 13.6.2024

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Am 8. Juni trat Eiche in der Besetzung Florian, Martin, Sebastian und Jürgen beim Finale des SVS-Pokals an. Gespielt wurde ein Rundenturnier der sechs Mannschaften, die sich im Vorausscheid durchsetzen konnten. Verdient gewann der Zweitligist aus Aue vor der jungen Vertretung des USV TU Dresden. Dritter wurde die Überraschungsmannschaft aus Bautzen. Eiche landete nach gutem Endspurt und Siegen gegen die Mannschaften von Plauen und Leipzig (Titelverteidiger) auf dem vierten Platz. Hervourzuheben sind auch die Einzelergebnisse von Martin (2,5 Punkte gegen starke Gegnerschaft) und Sebastian (3,5 Punkte/ Brettbester). Dank gilt allen eingesetzten Spielern, Marco für die Organisation, Edith und Günter für die moralische Unterstützung und unserem Hauptsponsor axilaris.


Miniturnier-Serie

Als die Turnierleiter siegten

Florian Fuchs und Sebastian Lämmel, 5.6.2024

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In der Saison 2023/24 fand zum zweiten Mal eine Miniturnierserie statt. Fünf Miniturniere mit sehr unterschiedlichen Turnierformaten mussten entscheiden, wer am Ende den Vereinspokal in Besitz nehmen sollte. Dies gelang am Ende Sebastian mit 50 Punkten, gefolgt von Florian mit 45 Punkten. Dass diese beiden gleichzeitig die Turnierleiter und Autoren dieses Berichts sind, ist reiner Zufall! Ein Dank geht an alle Teilnehmer und natürlich an unseren Sponsor axilaris.

Details zu den Berichten, weitere Bilder und die Tabellen können hier gefunden werden.


SV Eiche Reichenbrand e.V.

4. Intensiv-Training: Sebastians Saison-Rückblick

Florian Fuchs, 31.5.2024

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Am 31. Mai fand das 4. Intensiv-Training der Eiche statt. Sebastian zeigte uns pro eingesetzten Kaderspieler der ersten Mannschaft einen schachlichen Höhepunkt der vergangenen Saison. Dabei gelang es ihm auch, mindestens einen lehrreichen Ratschlag aus jedem der Partieauszüge zu extrahieren. Dank diesem Training, der Motivation unserer Spieler und der Unterstützung unseres Hauptsponsors axilaris können wir sehr optimistisch auf die kommende Saison schauen.

Ein großer Dank geht an Sebastian für die Vorbereitung und die Durchführung dieses sehr guten Trainings!


SV Eiche Reichenbrand e. V.

Dr. Janek Weißpflog hatte es im Simultan schwer

Günter Schmidt, 20.5.2024

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Janek am Brett von Florian Fuchs

Einer der Höhepunkte im Vereinsleben der Eiche sollte auch diesmal wieder das Simultan des Reichenbrander Meisters sein. Doch die Teilnahme ließ zu wünschen übrig. Dabei waren die sieben Bretter qualitativ hochrangig besetzt. So setzten einige Spieler von der ersten und zweiten Eiche-Mannschaft dem Sieger des Vereinsturniers und damit Reichenbrander Meister Janek Weißpflog erheblich zu.

Janek wusste, dass der Widerstand groß sein würde. Er absolvierte die Partien sehr zügig – zu flott? Schnell zeigte Florian wie Ungenauigkeiten streng beantwortet werden. Unser Youngster Till Weißbach übersah die aus der Ferne drohende Dame und verschaffte Janek etwas „Luft“. Mit weniger Partien wurden alle noch laufenden beschleunigt, da der Simultanspieler mit seinem Erscheinen am Brett zu schnellen Antwortzügen zwang. Janek schloss sich diesem Rhythmus an. Dadurch wurde es zu einem „Schnellschachsimultan“. Wichtig war für den Vereinsmeister wohl, dass er es seinem „ärgsten“ Konkurrenten aus dem Turnier „zeigen“ konnte.

Wieder merkte man, dass Simultan seine eigenen „Gesetze“ hat. Nach seinem Einstieg in dieses Metier sollte Janek im nächsten Jahr nach einer erneuten Meisterschaft ☺ eine Steigerung auch beim traditionellen Simultan anstreben, die natürlich von einer breiteren Teilnahme abhängt.


SV Eiche Reichenbrand e. V.

Reichenbrander Meister 2023 Dr. Janek Weißpflog spielt Simultan

Günter Schmidt, 11.5.2024

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Zum ersten Mal gewinnt Janek die Vereinsmeisterschaft der Eiche. Er distanzierte die bisherigen Vereinsmeister aus vergangenen Jahren Dirk Wetzig, Wolfgang Beyer und Dr. Jens Arnold in einem spannenden Turnier knapp. Die Spitzen spielten untereinander kämpferische Partien – insbesondere im Finale Janek gegen Wolfgang. Zum Schluss entschied die bessere zweite Wertung für Janek. Wieder stellt sich der Vereinsmeister bzw. der Reichenbrander Meister den „Eichen“ zum Simultan. Alle Eichen von der ersten bis zur dritten Mannschaft sind aufgerufen, dem Janek Paroli zu bieten. Wir freuen uns auf diesen Höhepunkt im Vereinsleben. Wir erweisen dem

Meister des Jahres 2024 Dr. Janek Weißpflog

einerseits unserer Reverenz, versuchen andererseits, ihm im sportlichen Sinne möglichst viele Punkte abzunehmen. Denn Janek möchte nichts „geschenkt“ bekommen!

Alle Eiche-Mitglieder sind am Freitag, den 17.05.2024, dazu eingeladen (Beginn: 18:00 Uhr).


2. Landesklasse B, 9. Runde am 5.5.2024

Fortes fortuna adiuvat: Eiche II kämpft sich zum Staffelsieger

Jens Arnold, 5.5.2024

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Hoffentlich müssen unsere Spitzen-
bretter Marco und ...

... Wolfgang im nächsten Jahr nicht zu
oft in die Erste.
  - Foto: G. Schmidt

Erstmals in der sächsischen Schachgeschichte durften wir in der Schlussrunde gegen den Schachclub Leipzig-Lindenau antreten. Die nunmehr dritte Punktspielpremiere dieser Saison fand nicht nur im sehr schönen Spiellokal der Lindenauer Schachfreunde, sondern auch auf geschichtsträchtigem Boden statt. Anders als zur Völkerschlacht, wo es Ignaz Graf Gyulay am 17. Oktober 1813 versäumte, auf dem Lindenauer Pass den Ring um die eingekesselten französischen Truppen zu schließen und so Napoleon entkommen ließ, wollten wir heute den „Sack zubinden“. Motiviert durch den (wenn auch nicht mehr aus eigener Kraft) möglichen Aufstieg zogen wir frohen Mutes ins Gefecht gegen die um den langjährigen, verdienten sächsischen „Schulschachvater“ Harald Niesch versammelte junge Lindenauer Truppe.

Bereits in der Eröffnungsphase konnte unser „Ersatzmann“ Jörg im Grünfeld-Inder mit Schachgebot einen Läufer und später die Partie gewinnen. Dieselbe Variante (D85) erwies sich auch an Udos 4. Brett als effizient: Mit fleißigem Bauernsammeln heimste er den zweiten ganzen Punkt ein. Trotz der mit über 500 Punkten größten DWZ-Differenz wartete Uli geduldig auf gegnerische Fehler, die dann ab dem 20. Zug auf’s Brett 5 bis zum Matt purzelten. Am „Seniorenbrett“ 7 konnte Klaus von einem taktischen Springerfehlzug zum 0:4 für uns profitieren. Inzwischen hatte ich mir gegen den mit Abstand DWZ-stärksten Lindenauer eine so komfortable Stellung erspielt, dass ich mit Läuferpaar und Mehrbauern weiterspielen oder Remis durch Dauerschach erzwingen konnte. In Anbetracht des Spielstandes war mir der „Riesenspatz“ Mannschaftssieg in der Hand lieber als die Taube am Punktehimmel – also Remis. Obwohl Wolfgang am 2. Brett schon früh den Bauern f2, gewann, konnte er lange davon nicht profitieren, der Gegner sogar ausgleichen. Erst ein falsch kalkuliertes Bauernopfer seines Kontrahenten brachte diesen zu Fall. Da ähnliches am Spitzenbrett nicht in Sicht war, füllte Marco mit einem Remis in völlig ausgeglichener Stellung unser Punktekonto auf 6 Zähler auf. Dagegen bekam Janek an Brett 3 mit der Bogoljubow-Variante im Damen-Inder unerwartet starke Gegenwehr. Zwar erspielte er sich nach und nach Vorteile bis zum klaren Gewinn, versemmelte diesen aber durch eine falsche Reihenfolge zweier Züge. Erst ein „Fingerfehler“ seines Gegners beendete im 50. Zug das Drama sofort mit einer Springergabel.

Mit diesem Sieg rollen wir als sicherer „Zweiter“ vom Schlachtfeld über die sonnige Autobahn gen Süden dem Horizont entgegen, hinter dem es bekanntlich weiter geht. Es gibt Tage, da verliert man, es gibt Tage, da gewinnen die anderen und es gibt Tage wie diesen, da gehört man zu den anderen. Krostitz verliert gegen den VfB Leipzig nicht nur die Nerven. Also geht’s auch für uns hinterm Horizont weiter: Mit einem Superteam als Staffelsieger in die 1. Landesklasse!


Oberliga Ost A, 10./11. Runde am 13./14.4.2024

Saisonabschluss der Oberligamannschaft

Sebastian Lämmel, 2.5.2024

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Jaroslav Bureš

Martin Kapp

Eigentlich könnte man zwei Berichte schreiben: Einen pessimistischen, der die Geschichte der verpassten Qualifikation zur neuen 1. Oberliga erzählt, da Plauen (obwohl deutlich ersatzgeschwächt) die erste Mannschaft der Leipziger (welche wiederum in Bestbesetzung antrat) schlug – oder einen viel positiveren. Natürlich konzentrieren wir uns auf das Gute, denn da wären zwei deutlich gewonnene Kämpfe zum Saisonabschluss (jeweils 6:2 gegen den SK Dessau 93 und SG Aufbau Elbe Magdeburg II).

Im Kampf gegen Dessau konnte man schnell optimistisch sein, obwohl an vielen Brettern Zeitnotschlachten drohten. Denn neben Jürgens frühem Remis hatten Florian und Jaroslav jeweils schnell einen Bauern gewinnen können, den beide auch zum Sieg brachten. Stefans Partie war ein chaotischer Drache, bei dem man aber schon vermuten musste, dass bei Schwarz etwas schief gelaufen war, zu gut schien der weiße Angriff zu laufen und tatsächlich holte sich Stefan den lang ersehnten vollen Punkt. Edwin und Sebastian hatten immer eine optisch etwas bessere Stellung. Während es bei Edwin schlussendlich beim optischen Vorteil bleiben sollte, Remis, konnte Sebastian im Endspiel einen Angriff auf den gegnerischen Monarchen starten, der überraschend schnell im Matt endete. Kurz darauf steuerte Martin noch einen sechsten Punkt bei. In einer typischen, wilden königsindischen Partie war sein Angriff am Damenflügel durchschlagender als der Mattangriff des Gegners und auch die erwähnte Zeitnot schien ihn nicht zu stoppen, eher zu beflügeln. Am Ende war es doch glatt Weiß, der den gegnerischen König im Mattnetz hatte. In Wolfgangs Partie war dem leider nicht so. Hier sah sich der Eichespieler leider einem Gegner gegenüber, der in knapper Zeit erst einen Bauern gewann und diesen dann gekonnt verwertete.

Gegen die zweite Mannschaft der Magedeburger sah es tatsächlich am nächsten Tag nicht viel anders aus. Jürgen machte ein schnelles Remis und an den anderen Brettern lief es durchweg positiv. Sebastian war mit Schwarz phänomenal aus der Eröffnung gekommen und durfte kurz darauf den eigenen Springer gegen einen unaufhaltsamen Angriff eintauschen. Jaroslavs Partie sah auch ein Opfer: ein äußerst interessantes Qualitätsopfer, das in Kombination mit einem weit vorgerückten Bauern dem Gegner bald zur Aufgabe zwang. Florian und Edwin standen lange Zeit vielversprechend und zwangen ihre Gegner jeweils lange zum Überlegen. Letztendlich fand sich jedoch weder im offen Sizilianer bei Florian noch in einer sehr geschlossenen Stellung bei Edwin ein Heilmittel für die Sachsen-Anhalter und auch hier konnten beide Eichespieler den gegnerischen König letztlich im Angriff erledigen. Bei Martin wurde hingegen der eigene König gejagt, in der Hoffnung auf Dauerschach, denn nach einem komplizierten Mittelspiel hatte sich Martin im Damenendspiel einiges an Mehrmaterial gesichert. Allerdings fand sein König den benötigten Schutz für den vollen Punkt. Dieser blieb Stefan leider nicht vergönnt. Nach ungewöhnlicher Eröffnung hatte Stefan einen Bauern gewonnen; allerdings im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, die einen Sieg unmöglich machten. Wolfgang hatte lange Zeit auch gute Aussichten auf den vollen Punkt. In sehr dominanter Stellung sollte auch noch das Gegenspiel am Königsflügel gestoppt werden, ein Gegenspiel das erst dadurch überhaupt möglich wurde und dann auch gleich nicht mehr zu stoppen war.

Zweimal 6:2 zum Abschluss. In der Tabelle ein vierter Platz, noch vor den Löberitzern, die Aufgrund der Aufstiegsregelungen ihren Weg in die erste Oberliga finden werden. Angesichts der Tatsache, dass wir uns gerade einmal in unserer zweiten Oberliga-Spielzeit befinden, eine objektiv sicherlich gute Leistung, die optimistisch für die neue Saison stimmten sollte.

Mit dem Abschluss der Oberligasaison möchten wir uns außerdem aufs Herzlichste bei allen bedanken: Zum einen bei allen eingesetzten Spielern, zudem auch bei den Helfern, die uns zum Beispiel bei der Organisation der Heimspiele unterstützten, vor allem aber auch bei unserem Hauptsponsor axilaris. Danke!


SV Eiche Reichenbrand e.V. - Vereinsmeisterschaften 2023/24

Janek Weißpflog Reichenbrander Meister

Günter Schmidt, 27.4.2024

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Das Meisterschaftsturnier 2023/24 wurde wieder in zwei Gruppen, A und B, ausgetragen. Favoriten im Kampf um den Titel des Vereins- oder Reichenbrander Meisters waren nebst Titelverteidiger Dirk Wetzig weitere vier Spieler der zweiten Mannschaft. Vor der letzten Runde lagen die beiden „Joker“ für die Oberliga Wolfgang Beyer und Janek Weißpflog punktgleich an der Spitze – und hatten in einem echten Finale gegeneinander anzutreten. In einer kämpferischen Partie versuchte Janek mit Schwarz alles, um einen Vorteil zu erreichen. Das gelang ihm schließlich auch. Doch der war so klitzeklein, dass er das Damenendspiel mit einem Mehrbauern doch nicht gewinnen konnte. Nach 114 Zügen gab er die Partie remis. Die vorbereiteten Varianten der Wertungsberechnungen waren nicht brauchbar, da eine andere der letzten Partien kampflos endete. Bei der eingetretenen Punkt- und Wertungsgleichheit brachte nur die englische FIDE-Turnierordnung bzw. die zweite Wertung nach Sonneborn-Berger eine ganz knappe Entscheidung zu Gunsten des „Kämpfers“ Janek Weißpflog.

In der B-Gruppe waren einige Spieler der dritten Mannschaft und der Reserve angetreten. Dort konnte sich der Vorjahressieger Hendrik Gronloh wieder durchsetzen. Zweiter wurde unser talentierter Youngster Till Weißbach, der nur gegen den Gruppensieger einen vollen Punkt abgab.

Das Turnier wird für die Deutsche Wertzahl (DWZ) ausgewertet – und hat damit eine ähnliche sportliche Wertigkeit wie die Mannschaftskämpfe.

Die Eiche-Schachfreunde gratulieren Janek ganz herzlich!


2. Landesklasse B & 1. Bezirksklasse B, 8. Runde am 14.4.2024

Starke Ergebnisse für Eiche II und III

Günter Schmidt, 16.4.2024

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Dirk Wetzig mit 6 Punkten aus 7 Partien

Eiche II empfing in der achten Runde der 2. Landesklasse Staffel B die Mannschaft des SC Rote Rüben Leipzig im Hotel Alte Mühle. Ohne zwei Stammspieler, jedoch mit starkem Ersatz waren wir gegen den Tabellenletzten klarer Favorit. Von Beginn an war das so nicht zu spüren. Aber so nach und nach setzten sich die „Eichen“ in Position. Marco Sussbauer und Klaus Söll fingen dann schon relativ zeitig an, Punkte einzusammeln. Bald zogen Jens Arnold und Dirk Wetzig nach und stellten zwischenzeitlich auf 4 zu 0. Zähe ging es auf den Brettern von Uli Kötzsch, Günter Schmidt und Jörg Dölle zu. Letztendlich setzten sich die Eichen durch. Ernsthafte Gegenwehr erfuhr Udo Waltenberger an Brett 2. Ein „Ehrenremis“ verhinderte die Leipziger Totalblamage. Eiche II fuhr mit 7,5 zu 0,5 ein super Ergebnis ein.

Eiche III trat in der achten Runde der 1. Bezirksklasse in Döbeln bei der Zweiten des ESV Lok an – allerding nur an sechs Brettern (!). Doch Jörst Fontana, Karli Döring, Hendrik Gronloh und unser Youngster Till Weißbach holten volle Punkte, die der amtierende Mannschaftsleiter Jonas Uhlig mit einem Remis zum 4,5 zu 3,5 Sieg komplettierte.

Am 05.05.2024 tritt Eiche II in der 9. und letzten Runde auswärts beim SC Leipzig-Lindenau an und Eiche III empfängt zu Hause im Sportlerheim die zweite Mannschaft des Glauchauer SC 1873.


SV Eiche Reichenbrand e.V.

3. Intensiv-Training: Intuition

Florian Fuchs, 13.4.2024

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Am 4. April hatte sich ein Teil des Kaders der ersten Eiche-Mannschaft in Ronny’s Restaurant zu einem außerplanmäßigen Trainingsabend eingefunden. Martin zeigte uns lehrreiche Partieauszüge zum Thema Intuition im Schach. Vielen Dank an Martin für die Vorbereitung und Leitung dieses wieder sehr guten Trainings! Die Details des Trainings sind geheim ;)


Oberliga Ost A, 8./9. Runde am 16./17.03.2024

Glückloses Oberligawochenende für Eiche

Marco Sussbauer, 18.3.2024

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Jaroslav Bureš wieder erfolgreich.

In der 8. Runde traten wir gegen die Spieler des Gastgebers FSV ASP Hoyerswerda in Bestbesetzung an, die wir letztes Jahr noch gut im Griff hatten. Zunächst begann es mit Remisen von Jürgen, Edwin und Jaroslav (mit Plusbauern im Turmendspiel ohne Gewinnperspektive) unauffällig. Ein Fingerfehler von Sebastian in praktisch gewonnener, aber auch unübersichtlicher Stellung sorgte für einen überraschenden Rückstand. Anschließend musste sich Michael trotz Materialplus auf ein Remis einlassen. Martin sorgte mit sicherer Partieführung im Endspiel Dame gegen Turm und Läufer für den zwischenzeitlichen Ausgleich, den Stefan nach Remis in einem unausgewogenen Endspiel mit drei Bauern gegen eine Figur verfestigte. Am Ende kam Florian in seiner Partie, in der er lange Zeit den Ton angegeben hatte, auf Abwegen, was leider zur Partie- und Mannschaftsniederlage führte 3,5: 4,5.

Gegen den Tabellenführer SG Grün-Weiß aus Dresden, der in der 9. Runde gegen uns in Bestaufstellung antrat, sicherte Marco zunächst den ersten halben Zähler. Dem folgten Florian nach Abwicklung in ein ausgeglichenes Turmendspiel und Jürgen durch Zugwiederholung. Edwin geriet nach lang ausgeglichener Stellung am Damenflügel unter die Räder und gab auf. Dies musste auch Sebastian, nachdem seine Partie nach taktischen Verwicklungen in ein trostloses Turmendspiel gemündet war. Martin erging es im weiteren Matchverlauf auch nicht besser. Jaroslav errang nach druckvoll gespielter Partie unseren Ehrentreffer, danach musste sich auch Stefan geschlagen geben. So stand am Ende eine 2,5 : 5,5 Niederlage zu Buche.

Eiche spielt in der 10. Runde der Oberliga Ost A als Gastgeber der letzten beiden Runden im Kulturhaus in Grüna am 13.04.24 um 14:00 Uhr gegen SK Dessau und tags darauf um 09:00 Uhr in der 11. Runde gegen SG AE Magdeburg II.


2. Landesklasse B, 7. Runde am 17.3.2024

Eiche II gewinnt Premiere gegen Springer Leipzig

Jens Arnold, 17.3.2024

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Udo eröffnet zum Punktereigen.
- Foto: Günter Schmidt
Nach Krostitz und Naunhof stand beim SV Springer Leipzig für uns die nächste Punktspielpremiere der sächsischen Schachgeschichte im Ansetzungsplan der 2. Landesklasse. Trotz Marcos Aushilfe in der Oberliga waren wir an allen Brettern nominell (teils deutlich) überlegen und hatten uns einiges „ausgerechnet“. Gewarnt aus vorherigen Runden, in denen sich ähnliche Vorschusslorbeeren als vergiftet erwiesen, gingen wir diesmal konzentrierter und mit einigem Respekt zu Werke.

So remisierte Wolfgang am Spitzenbrett bereits nach 15 Zügen in total ausgeglichener Stellung gegen den stärksten „Springer“. Dank guter Vorbereitung brachte Udo sein Damenbauernspiel zügig aufs 3. Brett. Nach Bauerngewinn am Damenflügel konnte er eine 3:1-Bauernkonstellation alsbald in 2 verbundene Freibauern und damit in unseren ersten ganzen Punkt verwandeln. Währenddessen hatte sich mein Gegner im Benoni-Hauptsystem so verzettelt, dass mein Springer von f6 par force über d5, b4, d3 bis nach b2 reiten und dabei sämtliche weiße Bauern am Damenflügel von Brett 6 einsammeln konnte, bevor er notgedrungen selbst zum Opfer einer „Qualle“ wurde. Das drohende Grundreihenmatt konnte Weiß jedoch nicht mehr sinnvoll verhindern. Obwohl Dirks Gegner in der französischen Abtauschvariante die Rochade zugunsten wilder Springer(!)züge „vergessen“ hatte, war an seinem 5. Brett plötzlich die Qualität futsch. Glücklicherweise gab der Leipziger diese nicht rechtzeitig zurück und stattdessen nach Zeitüberschreitung auf. Mit 3½ Punkten auf unserem Konto ließ sich das nach langem Verteidigungskampf von Klaus verlorene 7. Brett verkraften. Uli musste seine unorthodox gespielte Eröffnung an „Vier“ erst schrittweise verbessern, bis ein zunächst unscheinbarer, das Abtauschgetümmel überlebender Freibauer trotz einiger „Racheschachs“ seinen unhaltbaren Weg zur Dame und damit zu unserem Mannschaftssieg fand. So konnten wir weiter entspannt verfolgen, wie Janek seinem früh gewonnenen Mehrbauern einen zweiten hinzugesellte, die beide innig verbunden durchs Zentrum des 2. Brettes marschierten. Zwar erreichten sie, wiederum wegen mehrerer weißer „Racheschachs“, nur Reihe 3, doch baute sich der zwangsgetriebene schwarze Monarch plötzlich vor seinem Kontrahenten zu einer Mattfalle auf. Dagegen blieb Jörgs Partie am 8. Brett trotz längstem Kampf immer in der Remisbreite. Sein halber Zähler zum 2:6 Endstand könnte für die Abschlusstabelle noch wichtig sein, sind wir doch jetzt die Mannschaft mit den meisten Brettpunkten. Mögen zur nächsten Runde am 14.4. noch einige dazukommen!


Sächsische Pokal - Mannschaftsmeisterschaft, Vorrunde am 02.03.2024

Eiche gewinnt erste Runde des Schnellschach Sachsenpokals

Marco Sussbauer, 3.3.2024

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Florian Fuchs, Edwin Fischer, Wolfgang Beyer,
Marco Sussbauer, On Tour: Jürgen Kyas
Nach mehrjähriger Abstinenz begab sich wieder eine Eiche-Auswahl bestehend aus Florian Fuchs, Edwin Fischer, Jürgen Kyas, Marco Sussbauer und Wolfgang Beyer zur Qualifikationsrunde des sächsischen Mannschaftsschnellschachpokals, die in Neukirchen veranstaltet wurde. In der Vorrunde, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurde, bekamen wir es zunächst mit der engagierten Nachwuchsauswahl Nickelhütte Aue II zu tun, für die wir jedoch keinen einzigen Punkt im Gepäck hatten (4:0). Nachdem Jürgen uns nach dieser ersten Runde verlassen musste waren wir bei beim Glauchauer SC etwas großzügiger und ließen den Gegnern einen halben Punkt (3,5:0,5). In der anschließenden Finalrunde spielten wir gegen die Stärksten der Parallelgruppe. Es gelang uns ein ungefährdetes 3:1 gegen Wilkau-Haßlau, wobei Florian, obwohl regeltechnisch Sieger (als Folge eines regelwidrigen gegnerischen Zugs), dem Gegner ein Remis überließ. In der letzten Runde traten wir gegen Plauen an, das klar seine Vorrundengruppe beherrscht hatte. Aufgrund der gesicherten Weiterqualifikation beider Mannschaften vor diesem Zusammentreffen war der Kampfgeist an manchen Brettern etwas erlahmt und es kam zu einem 2:2 mit vier Remisen, wobei einige davon auch ausgekämpft wurden. Am Ende reichte es für uns für den ersten Platz und damit für die Teilnahme an der Endrunde am 8. Juni.

Oberliga Ost A, 6./7. Runde am 24./25.02.2024

Eiche büßt Tabellenspitze ein

Jürgen Kyas, 26.2.2024

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Martin Kapp holte volle two points

In der 6. Runde ging es gegen die Erfurter Truppe mit den bekannten Teske und Langheinrich. Der Kampf begann aus meiner Sicht gut. Wolfgang erhielt mit Schwarz ein schnelles Remis-angebot...relativ zeitnah remisierte auch Jaroslav am Spitzenbrett. Somit 1:1.
Inzwischen hatte Jürgen deutlichen Vorteil, auch Sebastian und Martin standen (mit Schwarz) etwas besser. Florian und Edwin mit unübersichtlichen Stellungen, lediglich Janek schien leichte Probleme zu haben. Während Martin eine Lehrpartie (!) zügig gewann, musste Jürgen noch ins Endspiel ...; somit 3:1 für die Eiche.
Sebastian musste ebenfalls ins Endspiel, nach großem Kampf remis. Edwin verlor wohl den Faden und letztlich die Partie. Janek bewies Härte (!) und Florian konnte seinen Mehrbauer nicht verwandeln, beide remis!! Ein weiterer wichtiger 4,5:3,5 Sieg, immerhin fehlten 2 Stammspieler...

7. Runde: Jürgen remisierte relativ schnell in gleicher Stellung. Dann zwei Paukenschläge, Martin konnte seinen Vorteil schnell zum Gewinn verdichten. [Ich war Zeuge wie im Anschluss die Plauener mit Laptop den Verlust ihres Klassemannes erst einmal verarbeiten mussten..!] Inzwischen hatte Sebastian Carlo Kunze regelrecht zertrümmert! Zwischenstand 2,5:0,5 für die Eiche!!
Die Hoffnung auf ein 4:4 hatte ich nun schon, denn Jaroslav stand gegen den griechischen Großmeister nur etwas schlechter und Florian wiederum minimal besser gegen die polnische Meisterin. Edwin an Brett 3 unter Druck; aber Janek stabilisierte seine Stellung sehenswert Zug um Zug. Wolfgang musste sich am Brett 8 gegen Sandner (voriges Jahr bei Plauen an Brett 5!) zähe verteidigen. Zunächst musste Edwin kapitulieren, aber Janek erkämpfte einen hochverdienten halben Zähler. Der IGM an Brett 1 gewann leider das Springerendspiel, Wolfgang unterlag nach 5,5 h und Florians Mehrbauer im Turmendspiel war ein a- Bauer - remis. 3,5 : 4,5 mit "Ersatz" gegen die (haushohen) Favoriten.

Ein kleines Resümee, herausragend für mich: Martin mit 2 druckreifen Partien, Sebastian wiederum flüssig und stark spielend, Jürgen diesmal optimal. Zum Schluss ausdrücklich Dank an unsere Bretter 7 und 8, einfach mehr als Ersatz! Wo war Marco?

Wir bedanken uns bei unserem Sponsor axilaris GmbH für die Unterstützung bei dem doch erheblichen Reisekostenaufwand und freuen uns auf die nächsten Begegnungen. Eiche spielt in der 8. Runde der Oberliga Ost A am 16.03.24 gegen den Gastgeber FSV ASP Hoyerswerda tags darauf die 9. Runde gegen den derzeitigen Spitzenreiter Grün-Weiß Dresden.


Nachruf für unseren Ehrenvorsitzenden Rudi Görlach

Günter Schmidt, 20.2.2024

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Am 19.02.2024 ist unser Schachfreund Rudi Görlach, Ehrenvorsitzender der Abteilung Schach des SV Eiche Reichenbrand e. V., im Alter von 91 Jahren verstorben.
Rudi feierte am Brett etliche schachliche Erfolge und leistete für den Schachsport als Jugendwart, Übungsleiter und Sektions- und Abteilungsleiter bis 2007 eine immense Arbeit. Auch dem Gesamtverein SV Eiche stand Rudi als ehemaliger Fußballer stets zur Seite. Er war von 1993 bis 1998 Schatzmeister des SV Eiche Reichenbrand e. V. Im Chemnitzer Schachverband war er bis 2012 viele Jahre Kassenprüfer.
Für seinen nimmermüden Einsatz erhielt Rudi Görlach zahlreiche Auszeichnungen. Nach Ehrungen der BSG Diamant, des Schachverbandes der DDR, des DTSB der DDR und des Schachverbandes Sachsen erhielt er 2008 die Goldene Ehrennadel des Landessportbundes Sachsen für seine Verdienste. Schachfreund Rudolf Görlach war mehr als sechs Jahrzehnte für den Schachsport in unserem Verein ehrenamtlich äußerst aktiv. Deshalb war er seit 2007 Ehrenvorsitzender der Abteilung Schach des SV Eiche Reichenbrand e. V.
Wir trauern mit seinen Angehörigen und verlieren in Rudi ein Mitglied, das man zurecht als Urgestein der Eiche bezeichnen kann.

2. Landesklasse B, 6. Runde am 4.2.2024

Eiche II gegen VFB Leipzig mit bisher höchstem Sieg der Saison

Jens Arnold, 4.2.2024

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„Edeljoker“ Thoralf punktet.
- Foto: Günter Schmidt
Nach dem unerwartet hohen Kantersieg der letzten Runde beim Tabellenzweiten rechneten wir uns gegen den Tabellendritten VFB Leipzig III durchaus Chancen aus, zumal wir diesmal nicht nur vollzählig, sondern aufgrund der spielfreien Oberliga sogar fast in Bestbesetzung antreten konnten. So erfreuten sich beide Teams in Stammaufstellung mit jeweils nur einem Ersatzmann, dem „Sauwetter“ draußen in die Gastfreundschaft des Hotels „Alte Mühle“ entflohen zu sein.

Je gemütlicher es drinnen wurde, umso ungemütlicher war es auf den Brettern – zumindest für den Gegner. An Brett 5 versenkte Ulis fliegender Holländer das weiße Schiff des Landesspielleiters nach Figurengewinn im 20. Zug. Das blieb am Nachbarbrett nicht unbemerkt, wo Udo beim englischen Frühstück zuerst die „Qualle“ und zum Nachtisch einen ganzen Turm verspeiste. Mit zwei Punkten Vorsprung ließ sich der einem königsindischen T(urm/iger)angriff am Brett 3 zum Opfer gefallene Springer von Wolfgang verkraften. Am Spitzenbrett verflüchtigten sich indes Marcos Siegchancen im Damengambit nach Tausch selbiger ins baldige Remis. Gleiches „drohte“ auch an Brett 3, doch der „englische Gentleman“ vom VFB gestattete sich im Endspiel einen Bauernfehler und damit Janek den Sieg. Unser extra von der Ostseeküste angereister „Edeljoker“ Thoralf zeigte am 8. Brett, dass Angelsächsisch nicht weit vom Platt ist, und machte seinen Gegner selbiges mit einer rustikalen Bauerngabel. Etwas filigraner ging es im Sizilianer am Brett des Autors zu, wo erst im 24. Zug(!) die ersten Bauern und 10 Züge später schon die Damen getauscht wurden, was mir ein komfortables Endspiel und den Sieg einbrachte. Deutlich am längsten streiten musste erneut Dirk. Obwohl seine „Sizilianische Vesper“ schon im 25. Zug ausbrach, musste er nochmal doppelt so lange kämpfen, bis sein Gegner im Angesicht von Matt durch Bauernumwandlung die Waffen streckte.

Die 6½-Punkte mussten anschließend natürlich zu Speis und Trank im Gastraum „umgesetzt“ und die Partieformulare unseres Sponsors axilaris zur Analyse gezückt werden, wobei sich noch die ein oder andere Idee im Bier fand oder auflöste – je nachdem …


SV Eiche Reichenbrand e.V.

2. Intensiv-Training: Endspiele

Florian Fuchs, 26.01.2024

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Am 19. Januar 2024 zeigt uns Wolfgang einen Einblick in die Untiefen der Endspiele. In einem gut vorbereiteten, strukturierten und unterhaltsamen Training ging es um Bauerndurchbrüche sowie Leichtfiguren- und Turmendspiele.
So wurde ein weiterer wichtiger Beitrag dafür geleistet, dass wir auch zukünftig unseren Hauptsponsor axilaris gut in diversen Turnieren vertreten können.
Danke, Wolfgang!

Oberliga Ost A, 4./5. Runde am 13./14.01.2024

Tabellenspitze dank Schützenhilfe: Eiche I siegt hoch gegen SG Leipzig II und verfehlt bitter gegen SG Leipzig I.

Martin Kapp, 14.01.2024

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Edwin Fischer bisher ohne Verlustpartie

Am Wochenende vom 13./14.01.2024 standen beim Gastgeber Aue beide Mannschaften der SG Leipzig auf dem Spielplan. Dabei musste Eiche I ohne IM Stefan Mazur und Michael Fehlhammer auskommen, so dass Janek Weißpflog und Wolfgang Beyer nachrückten.

4. Runde, Punktspiel gegen SG Leipzig II
Das Match startete zunächst mit frühen Remisen von Jürgen Kyas in leicht besserer Stellung sowie Janek Weißpflog, der aus dem Damengambit heraus keinen Vorteil nachweisen konnte. FM Martin Kapp gelang nach einer in Schieflage geratenen Partie durch einen Konter mit Mattangriff der erste Sieg von insgesamt vier Entscheidungen. Sebastian Lämmel legte in einer Französisch-Partie nach thematischem Läufertausch und Damenflügelangriff einen verdienten zweiten Sieg nach. Wolfgang Beyer erwehrte sich tapfer in einer passiven Stellung, überstand ein Qualitätsopfer des gegnerischen FIDE-Meisters und rettete das Remis. IM Jaroslav Bures behielt in einer scharfen Benoni-Partie die taktische Übersicht und gewann anschließend souverän mit einem Freibauern im Damenendspiel. FM Florian Fuchs tauschte in einer modernen Eröffnungsdiskussion früh die Damen und erhielt das Läuferpaar sowie einen zentralen Freibauern, jedoch ließ der Gegner keine weiteren Schwächen zu, so dass die Punktteilung am Ende leistungsgerecht war. Zuletzt erkämpfte sich Edwin Fischer in einem technisch souverän geführten Turmendspiel mit Mehrbauern den Sieg, womit sich Eiche I mit 6 : 2 überzeugend an der Tabellenspitze festsetzen konnte - auch weil Mitfavorit SG Leipzig I gegen Aue II strauchelte. Die hohe Motivation der Mannschaft war sicher beflügelt durch die Kiebitze Günter und Edith Schmidt, die auch organisatorisch den Spielern stets den Rücken stärken. Im Restaurant Rosmarino genossen die Schachfreunde anschließend schmackhafte, italienische Küche, bevor man im Blauen Engel zur Nachtwache einrückte.

5. Runde, Punktspiel gegen SG Leipzig I
Gut gestärkt vom Frühstücksbuffet begann der Morgen zuversichtlich. Bereits nach kurzer Zeit waren drei Schwarz-Partien mit Remis besiegelt, so verflachte die Slawische Struktur bei Edwin Fischer wie auch der Sizilianer bei IM Jaroslav Bures, die keine Notwendigkeit für den Austausch weiterer Argumente sahen. Auch Jürgen Kyas setzte dem Morra-Gambit seines Gegners eine unbehagliche Aufstellung entgegen, wonach es zur friedlichen Einigung kam. Dass der Mitfavorit aus Leipzig auch im hinteren Achter stark besetzt war, bekamen Janek Weißpflog, Wolfgang Beyer und FM Martin Kapp zu spüren, die allesamt gegen Titelträger antraten und alsbald die Segel streichen mussten. Janek geriet im Panov-Angriff in taktisch verwickelter Stellung in einen Doppelangriff an beiden Flügeln, der einen Figurenverlust nach sich zog. Wolfgang konnte einen Minusbauern im Turmendspiel nicht mehr kompensieren und Martin vergab aus einem Königsinder heraus in Zeitnot eine bis dahin leicht vorteilhafte Stellung. FM Florian Fuchs geriet im Endspiel mit jeweils zwei Türmen und einem Springer in taktische Bedrängnis, umschiffte jedoch alle Klippen und hielt den halben Punkt fest. Auch Sebastian Lämmel hatte im gleichfarbigen Läuferendspiel mit je zwei Türmen auf dem Brett die größeren Chancen, musste allerdings nach einem Konter gegen den eigenen König einen Minusbauern hinnehmen und hoffte, die Stellung noch zu verteidigen, was ihm in der längsten Partie des Nachmittags auch gelang. Trotz der 2,5 : 5,5 Niederlage bleibt Eiche I mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung Tabellenführer, da sich u.a. die SG G-W Dresden und SV Empor Erfurt nur Remis trennten.

Wir bedanken uns bei unserem Sponsor axilaris für die Unterstützung und freuen uns auf die nächsten Begegnungen. Eiche spielt in der 6. Runde der Oberliga Ost A am 24.02. gegen den Gastgeber SV Empor Erfurt und tags darauf die 7. Runde gegen SK König Plauen.